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Forschung

Die Forschung in der Lebensmittelverfahrenstechnik und Bioprozesstechnik zielt auf die Vorgänge der Stoffumwandlung in komplexen Substraten tierischer und pflanzlicher Herkunft bzw. bei mikrobiellen Fermentationen ab. Sie umfasst die Aspekte des Substrats gleichbedeutend neben den technischen Faktoren der Prozessführung und -gestaltung. Durch Fraktionieren und Synthetisieren der Substrate wird eine Weiterentwicklung des wissenschaftlichen Verständnisses des Verhaltens komplexer Systeme im Prozess angestrebt.

In Verbindung mit den Methoden der Verfahrenstechnik wird durch eine geeignete analytische Charakterisierung der stofflichen Veränderungen mit chemisch-physikalischen und mikrobiologischen Methoden das reaktionskinetische Verständnis für das Modellieren komplexer Systeme und Abläufe sowie für das technologische Umsetzen in Form neuer oder optimierter Prozesse entwickelt.

Die Lebensmittelverfahrenstechnik und die Bioprozesstechnik verbinden somit die Ansätze der vorwiegend naturwissenschaftlichen sowie der rein ingenieurwissenschaftlichen Betrachtungsweisen und lebt von den Schnittstellen zur Rohstofferzeugung in gleichem Maße wie zur Ernährungsphysiologie und zur Wirtschaft.

Zielsetzungen im Zusammenhang mit den Grundlagen von Lebensmittelqualität und -sicherheit, technologisch und ernährungsphysiologisch effizientem und innovativem Einsatz von Rohstoffen und Verfahren weisen der Lebensmittelverfahrenstechnik eine Schlüsselposition im 'Center of Life Sciences' an der TU München in Freising-Weihenstephan zu und stellen sie in unmittelbaren Zusammenhang mit dem Transfer und der technologischen Umsetzung von Grundlagenwissen in die Lebensmittel- und Pharmaindustrie.